Handball

Provinzhelden

MARTIN LUKAS KIM / DER SPIEGEL Jacob Heinl, Spieler bei der SG Flensburg Handewitt.

Die SG Flensburg-Handewitt ist für die lautesten Fans der Bundesliga bekannt.

LESEZEIT 8min

Drei Män­ner ste­hen an ei­nem Don­ners­tag­abend im Sep­tem­ber in ei­ner Hand­ball­hal­le am Stadt­rand von Flens­burg und se­hen zu, wie eine Mann­schaft ver­mö­belt wird, aus­ein­an­der­ge­nom­men, nach al­len Re­geln der Kunst.

Groth, Heinl und Ma­chul­la, so hei­ßen die Män­ner. Der eine ju­belt auf der Tri­bü­ne, der an­de­re sprin­tet über den Platz, der drit­te ges­ti­ku­liert an der Sei­ten­li­nie. Das Team, für das ihr Herz schlägt, ist die SG Flens­burg-Han­de­witt. 

Es jagt den Geg­ner aus Er­lan­gen durch die Hal­le. Die Zu­schau­er brül­len, nach je­dem Flens­bur­ger Tor don­nert Mu­sik aus den Bo­xen. Die drei Män­ner sind zu­frie­den.

Rai­ner Groth, 57, ist Fan seit mehr als 20 Jah­ren. Ja­cob Heinl, 30, ist Kreis­läu­fer und der Lieb­ling des Pu­bli­kums. Maik Ma­chul­la, 40, trai­niert die Mann­schaft. Drei Män­ner, die ei­nes ge­mein­sam ha­ben: Sie ver­wen­den das Wort "Fa­mi­lie", wenn sie Ge­schich­ten über ih­ren Ver­ein er­zäh­len.

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