E-Auto

Kein Saft mehr

DIETER MAYR/DER SPIEGEL E-Auto-Fahrer Degenfelder: "Beinahe unmöglich, an Stoff zu kommen."

Millionen Parkplätze, aber kaum Ladestationen: Das Hindernis der Elektroautos.

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Alle zwei Wo­chen fährt Tho­mas De­gen­fel­der zu Mc­Do­nal­d's. Nicht weil er Ham­bur­ger und Pom­mes so gern mag: De­gen­fel­der lädt dort die Bat­te­ri­en sei­nes Elek­tro­au­tos auf. 

Die Strom-Tank­stel­le auf dem Park­platz der Fast-Food-Ket­te im Münch­ner Stadt­teil Solln ist eine von nur drei La­de­sta­tio­nen in ei­nem Um­kreis, in dem fast 100 000 Bür­ger le­ben. "Es ist bei­na­he un­mög­lich, hier an Stoff zu kom­men", sagt De­gen­fel­der. 

Gern wür­de er sei­nen Re­nault Zoe dort la­den, wo er ei­nen Stell­platz ge­mie­tet hat, in ei­ner be­nach­bar­ten Tief­ga­ra­ge. Doch die Ge­mein­schaft der Ei­gen­tü­mer sperrt sich ge­gen die In­stal­la­ti­on ei­ner La­de­sta­ti­on. 

De­gen­fel­der wäre so­gar be­reit, die Kos­ten von rund 2000 Euro für Ge­rät und Ein­bau weit­ge­hend zu über­neh­men - ver­ge­bens. "Eine Men­ta­li­täts­fra­ge", sagt er, "die wol­len das ein­fach nicht." 

Kaum Steckdosen für E-Auto-Pioniere 

Mit sol­chen Pro­ble­men kämp­fen zur­zeit vie­le

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