DPA Adolf Hitler verneigt sich vor Reichspräsident Paul von Hindenburg am "Tag von Potsdam" 1933.

Geisteswissenschaften

Preußens neuer Glanz

Die bei C.H. Beck erscheinende "Zeitschrift für Ideengeschichte" führt neuerdings Preußen als Herausgabeort. Was soll das?

LESEZEIT 4min

Wir befinden uns im Jahr 2018. Ganz Preußen ist seit langer Zeit von der Landkarte verschwunden. Ganz Preußen? Nein! Fünf renommierte Professoren und ein bedeutender bayerischer Verlag lassen den 1947 von den alliierten Siegermächten aufgelösten deutschen Staat nun wieder auferstehen. Zumindest auf dem Papier.  

Am Donnerstag erscheint im Verlag C.H. Beck die "Zeitschrift für Ideengeschichte" (ZIG), eine geisteswissenschaftliche Fachzeitschrift, in der sich Experten und prominente Journalisten mit dem Ursprung und der Wandelbarkeit von Ideen auseinandersetzen.  

"Marbach, Weimar, Wolfenbüttel, Grunewald" stand bislang auf dem Cover der Zeitschrift. Denn in diesen Orten sitzen die Herausgabeinstitutionen, darunter das altehrwürdige Deutsche Literaturarchiv in Marbach und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.  

Die Frühjahrsausgabe 2018 ziert plötzlich eine weitere Ortsmarke: Preußen.

Sie haben bereits einen Zugang?
Einloggen
Noch keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

Wochenpass

(Der Betrag ist direkt zu zahlen)
Preis für SPIEGEL DAILY
€ 2,49 pro Woche

Monatspass

(Preis nach dem Ende des Gratismonats)
Preis für SPIEGEL DAILY
€ 6,99 pro Monat
jederzeit kündbar