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Weniger ist schwer

Der Mensch häuft gerne Dinge an. Aber zu viel Zeug wird zur Last. Lesen Sie hier, wie man sie loswird.

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Toaster, Gästematratze, Besteckkasten, Sommerlatschen, Skistiefel – der Durchschnittseuropäer besitzt heute angeblich mehr als 10.000 Gegenstände. Viele Menschen erleben das ganze Zeug als Belastung – und Aufräumen als lästig. Obwohl sich die meisten eine ordentliche Wohnung wünschen, fällt ihnen Ordnunghalten schwerer als Shoppen. 

Warum es ganz natürlich ist, sich zuzumüllen 

7600 Generationen lang war der Mensch damit beschäftigt, gegen Mangel zu kämpfen und seinen Besitz zu verteidigen. Erst seit zwei Generationen leben wir im ständigen Überfluss. Besitz loszulassen liegt also nicht in unserer Natur. Dass uns die wertlosesten Dinge wertvoller erscheinen, weil wir sie haben, macht die Sache nicht leichter.

Für dieses Verhalten gibt es den Begriff Endowment-Effekt. Menschen, bei denen dieser Effekt besonders stark ausgeprägt sei, hätten einst Vorteile gehabt, heißt es. Das war zu einer Zeit, als Glühbirnen, Duschköpfe oder Kühlschränke noch nicht per Mausklick bestellt werden konnten

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