MUHAMMED YUSUF / GETTY IMAGES Die zerstörte Rebellenhochburg Daraa im Jahr 2017.

Syrienkrieg

Assads nächstes Ziel

Ost-Ghuta ist gefallen, nun könnte Baschar al-Assad die letzten Rebellenhochburgen angreifen: Idlib - und Daraa.

LESEZEIT 3min

Die Schuljungen, die im Februar 2011 in Daraa das Graffiti "Das Volk will den Sturz des Regimes" auf eine Häuserwand sprühten, konnten nicht ahnen, was dieser Satz auslösen würde.

Erst verhaftete das von Baschar al-Assad die Kinder und folterte sie, dann gingen die Menschen in der südsyrischen Stadt auf die Straße, um gegen den Diktator von Damaskus zu protestieren - und der erklärte schließlich: "Wer die Schlacht haben will, kann sie haben." 

Syrien, wie es einmal war, existiert nicht mehr. Wie viele Menschen in dem Bürgerkrieg getötet wurden, weiß niemand mehr ganz genau, auch die Vereinten Nationen nicht. Schätzungen zufolge kamen bislang 500.000 Menschen ums Leben, Millionen wurden innerhalb Syriens vertrieben oder sind geflüchtet.

Iran hofft auf Einnahme Idlibs 

Zur ihnen gehören auch die - mehrheitlich islamistischen - Milizionäre in Ost-Ghuta, der einstigen Rebellenhochburg vor den Toren der Hauptstadt. Viele von ihnen sind nun in der Provinz Idlib, der syrischen

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