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Streit in Nordirland

400 Tage Stillstand

Was die Regierungskrise in Belfast mit dem Brexit zu tun hat - und warum sie Theresa May gefährlich werden kann.

LESEZEIT 5min

Wie wichtig London und Dublin den politischen Stillstand in Nordirland nehmen, zeigte sich schon am Personal: Beide Regierungen entsandten Anfang der Woche nicht irgendwelche Unterhändler oder einfache Minister nach Belfast. Die britische Premierministerin Theresa May und ihr irischer Amtskollege Leo Varadkar machten sich persönlich auf den Weg, um mit den zerstrittenen Parteien zu reden.

Heraus kam am Ende nur wenig. May erklärte nach ihren Treffen mit Vertretern der probritischen Democratic Unionist Party () und der republikanischen Sinn Féin, es gebe bereits "die Basis für eine Einigung". Doch der "letzte Schub" fehle noch. 

Varadkar sagte, er sei "voller Hoffnung", dass es schon bald eine Einigung geben könne. Ob er recht hat, wird sich zeigen müssen.

Denn die jüngste politische Krise in Nordirland zieht sich schon seit genau 400 Tagen hin: Am 9. Januar 2017 trat der damalige Nordirland-Chef von Sinn Féin, , von seinem Posten als stellvertretender Erster

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