INGO WAGNER / DPA Obdachloser in Bremen.

Obdachlose aus Osteuropa

In Deutschland gestrandet

Warum arme Bulgaren, Polen und Ungarn die deutschen Städte überfordern - und warum unter Bettlern ein Verteilungskampf tobt.

LESEZEIT 4min

Sie sind kaum zu übersehen: An Bahnhöfen, in Parks und Innenstädten, überall sind Obdachlose zu sehen - und der Anteil der Osteuropäer unter ihnen nimmt zu. 

Das Problem mit manchen von ihnen: Sie sind alkoholabhängig und aggressiv, einen Rechtsanspruch auf Unterstützung haben sie auch nicht. Das Dilemma wird am deutlichsten im Berliner Tiergarten, nur ein paar Hundert Meter vom Regierungsviertel entfernt.

Die Obdachlosen dort hausen in vermüllten Ecken, es stinkt nach Urin und Exkrementen. Viele von ihnen stammen aus Polen, aus Rumänien und Bulgarien. Rund 6000 sind es allein in der Hauptstadt. Auch andere Großstädte sind betroffen. Was lockt sie an, wie kann ihnen geholfen werden?

Wie ist die Lage in den Städten?

Seit 2011 die volle Freizügigkeit für Arbeitnehmer in der EU gilt, steigt in deutschen Großstädten die Zahl der Obdachlosen aus Osteuropa. Am dramatischsten ist die Situation wohl in Berlin. Ratten, angelockt durch wilde Camps, bedrohen angrenzende Quartiere. 

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