IMAGO In diesem Symbolfoto ausnahmsweise nicht mit Sturmhaube vor dem Rechner: ein Hacker.

Hackerangriff

Die Spur der Cyber-Gangster

Die Erpresser-Software "WannaCry" hat weltweit Rechner lahmgelegt. Jetzt gibt es eine Spur nach Nordkorea. Wie verlässlich ist sie? 

LESEZEIT 3min

Nach dem Hacker-Aangriff auf Hunderttausende Rechner in über 150 Ländern gibt es eine erste Spur – sie führt nach Nordkorea. 

Zugleich sagen die Experten, die die Spur gefunden haben: Das heißt nicht, dass Nordkorea wirklich hinter der Attacke steckt. Es könnte auch eine mit Absicht falsch gelegte Spur sein. Wertlos seien die Hinweise aber trotzdem nicht.

Wanna was? Was genau ist eigentlich passiert?

haben wohl ab Freitagabend mit einem Programm namens „WannaCry“ versucht, Geld zu ergaunern. Die Software verschlüsselt alle Dateien auf einem befallenen Computer – die Uni-Abschlussarbeit genauso wie das Fotoalbum. Es gibt sie erst wieder frei, wenn der Nutzer Lösegeld bezahlt. Aber manchmal bleiben sie selbst dann verschlüsselt. 

Wenn der Nutzer binnen einer Woche nicht zahlt, kündigt das Programm an, die gesamte Festplatte zu löschen. Betroffen waren Hunderttausende Rechner weltweit - darunter einige der Deutschen Bahn und von Krankenhäusern in Großbritannien. 

Entwickelt

Sie haben bereits einen Zugang?
Einloggen