REUTERS Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir und Simone Peter bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue.

Regierungskrise

Der Tag danach

Der erste Schock ist überstanden, nun kommt es auf Steinmeier an. Der Stand der Dinge in Berlin.  

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Bitte noch einmal gründlich nachdenken - das wünscht sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier von den Parteien, die derzeit in Deutschland eine Regierung bilden könnten.  

Nachdem am Sonntagabend die FDP die Sondierungen mit CDU, CSU und Grünen nach mehr als vier Wochen hat, sind folgende Szenarien denkbar:

  • Jamaika kommt doch noch,
  • die Große Koalition kommt wieder,
  • man riskiert eine Minderheitsregierung, 
  • oder wagt Neuwahlen  

Neuwahlen will Steinmeier nach eigenen Angaben möglichst vermeiden. Rund 92 Millionen Euro würde ein weiterer Wahlgang kosten.

Was macht der Bundespräsident? 

Der Sozialdemokrat will mit den Protagonisten dieser verfahrenen Situation sprechen, um zu schauen: Welche Wege gibt es aus der Krise? Los geht es am Dienstag: Steinmeier trifft sich im Schloss Bellevue mit den Grünen-Vorsitzenden Simone Peter und Cem Özdemir und später mit FDP-Chef Christian Lindner.

Am kommenden Donnerstagvormittag steht dann ein Treffen mit SPD-Chef Martin Schulz an. Zuvor

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