SINA SCHULDT / DPA Auch das Rebhuhn ist auf Feldern, Äckern und Wiesen zu Hause.

Naturschutz

Aufgeflogen

In Europa gibt es immer weniger Vögel. Schuld ist die Landwirtschaft. Die Gründe - und warum der Weißstorch eine Ausnahme ist.

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Bevor es um die schöne Geschichte des Weißen Storches geht, müssen wir auf die Feldlerche kommen.

Die Feldlerche sieht auf schönste Art unspektakulär aus mit ihrem graubraunen Gefieder und dem hellen Bauch. Wenn sie fliegt, singt sie manchmal eine Viertelstunde am Stück. Sie frisst Regenwürmer im Sommer und Samen im Winter. Und im Frühjahr baut sie Nester zwischen hohe Gräser, in die sie dann ihre gesprenkelten Eier legt.

Unter Zoologen gilt die Feldlerche als häufigster Offenlandvogel Mitteleuropas. Doch weil das heute etwas ganz anderes heißt als noch vor dreißig Jahren, hat die Feldlerche ein Problem. Um 35 Prozent ist ihre Population seit den Achtzigerjahren zurückgegangen.

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