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150 Jahre "Das Kapital"

Marx but not least

Warum der Denker aktueller ist denn je - und was sich heute noch von ihm lernen lässt.

LESEZEIT 4min

Nach heutigen Maßstäben war Karl Marx ein , rein phänotypisch zumindest. Lange Haare, lässiger Bart - in den Clubs von Berlin Mitte würde er kaum auffallen. 

Auch seine Bücher und Theorien wirken ziemlich lebendig. Vor genau 150 Jahren, am 14. September 1867, erschien der erste Band seines Hauptwerks, "Das Kapital", eine umfassende "Kritik der politischen Ökonomie", wie es im Untertitel heißt. 

Ein sperriges Werk, trotzdem fühlen sich neuerdings vor allem junge Menschen zu dem revolutionären Denker aus Trier hingezogen. Kein Wunder: Seine Analyse des kapitalistischen Systems, seine Prognosen zu Ausbeutung und Ungerechtigkeit, wirken in unseren Zeiten von Globalisierung und Billiglöhnen aktueller denn je. 

Mehr Theorie als Manifest: Worum geht es im "Kapital"?

Marx analysiert darin, wie der Kapitalismus funktioniert. Es ist sein wissenschaftliches Hauptwerk, detailreich und systematisch, allein der erste Band ist 900 Seiten lang. 

Mehr als zehn Jahre hat Marx daran gearbeitet.

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