Neues Bündnis aus Union und SPD

Die Gernegroße Koalition

Warum sich Union und SPD bei den Sondierungen zwar geeinigt haben, aber von "großer" Koalition keine Rede mehr sein kann.

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Was lange währt, wird endlich gut? Nach mehr als 24-stündigen -Sondierungen haben sich die Spitzen von Union und SPD in Berlin auf ein 28-seitiges Einigungspapier verständigt. 

Darin schreiben sie unter anderem eine jährliche Höchstgrenze von Geflüchteten fest, versprechen Investitionen in die Bildung und eine finanzielle Stärkung der Europäischen Union.  

Mit ihrer Einigung haben die Parteien eine wichtige Grundlage für die offiziellen Koalitionsverhandlungen geschaffen. Doch bevor die Gespräche beginnen, muss aufseiten der SPD noch ein Sonderparteitag zustimmen. Viele Genossen sind strikt gegen eine erneute GroKo. Die einflussreichen Jungsozialisten (Jusos) machen das vorangegangene Bündnis mit der Union verantwortlich für den Niedergang ihrer Partei.

Die SPD erreichte bei der Bundestagswahl Ende September bekanntlich nur 20,5 Prozent der Stimmen. Und auch die Union zählte nicht gerade zu den Gewinnern der Wahl. Sie verlor kräftig und kam nur auf 32,9 Prozent. Von einer

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