INA FASSBENDER / REUTERS Hühner auf einer Hühnerfarm in Deutschland.

Eier-Affäre

Die Hackordnung

Der Fipronil-Skandal weitet sich aus, und die Suche nach den Verantwortlichen hat begonnen. Ein Ranking.

LESEZEIT 5min

Zwölf Länder in Europa sind inzwischen vom Fipronil-Skandal betroffen. In Rumänien wurde eine Tonne verseuchtes Flüssig-Eigelb entdeckt. Nach Großbritannien sollen 700.000 belastete Eier importiert worden sein. In Österreich läuft eine Rückrufaktion für Eier aus den Niederlanden. 

Wie konnte es so weit kommen?

Der EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis ordnete eine Eier-Krisensitzung für Ende Februar an, um genau das herauszufinden. Bei der Gelegenheit mahnte er außerdem: "Es bringt uns nicht weiter, wenn einer dem anderen den Schwarzen Peter zuschiebt."

Zu spät.

Landesminister kritisieren den Bundesagrarminister, die Geflügelbauern kritisieren die Supermärkte, der bayerische Landwirtschaftsminister kritisiert die Geflügelbauern, Belgien beschuldigt die Niederlande, und die Staatsanwaltschaft hat zwei Männer verhaftet.

Ein Ranking aller Beteiligten auf Basis der nach oben offenen Schwarze-Peter-Skala, beginnend mit der harmlosesten Schuldzuweisung:

Platz 11: Die Supermärkte

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