ABIR ABDULLAH / DPA Überlebende des eingestürzten Rana Plaza Fabrikgebäudes.

Unglück in Bangladesch

Opfer unserer Kleidung

Vor fünf Jahren stürzt das Gebäude Rana Plaza ein, mehr als tausend Menschen kommen um: Was hat sich seitdem getan?

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Am Dienstag jährt sich das Unglück des eingestürzten Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch zum fünften Mal. Bei dem Unfall in Savar, in der Nähe der Hauptstadt Dhaka, kamen 1135 Menschen ums Leben, mehr als 2400 weitere wurden verletzt. 

Es war einer der schlimmsten Industrieunfälle des Landes - und ein Schock für die gesamte Branche. Danach wurden weltweit Rufe laut nach besseren Arbeits- und Sicherheitsbedingungen in der Textilindustrie entsprechender Länder. 

Was ist damals passiert? 

Ermittlungen zufolge stürzte das Gebäude unter dem Gewicht illegal errichteter Stockwerke und schwerer Maschinen ein. Es hatte nach deutscher Zählart sieben Stockwerke, ein achtes war gerade im Bau.

Schon vor dem Einsturz wiesen Fabrikarbeiter das Management auf Risse in den Wänden hin; dennoch sollten sie weiterhin dort arbeiten. 

Zahlreiche westliche Firmen hatten im Rana Plaza Kleidung nähen lassen - darunter El Corte Inglés, Primark, Kik, Mango und Benetton. Sie versprachen, nicht nur die

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