MICHAEL BAUCHER / IMAGO Guter Dinge: Angela Merkel und Emmanuel Macron.

Deutsch-französische Zusammenarbeit

Die Eurovision

Emmanuel Macron und Angela Merkel sprühen vor Europabegeisterung. Wie realistisch sind ihre Pläne?

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Erst der französische Staatspräsident, dann die deutsche Kanzlerin: Euphorische Europabegeisterung ist in Pariser und Berliner Regierungskreisen derzeit das Gebot der Stunde.  

Emmanuel Macron hat bereits im Herbst vergangenen Jahres seine Visionen für den Kontinent skizziert: In einer Rede an der Universität Sorbonne plädierte er für eine "Neugründung eines souveränen, geeinten und demokratischen Europas", das auf Augenhöhe mit den USA und China agieren soll.  

An diesem Mittwoch kommt Macron in einem Artikel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ausführlich zu Wort: Darin beschwört der feierlich als "Visionär" betitelte Staatspräsident einmal mehr die deutsch-französische Partnerschaft und votiert erneut für eine stärkere Zusammenarbeit der EU-Staaten, etwa bei der Sicherung der Außengrenzen.  

Die frisch gewählte Bundeskanzlerin Angela Merkel mag die mitreißende Motivation Macrons. Am Freitag wird sie in Paris erwartet. Schon der GroKo-Koalitionsvertrag widmet Europa

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