EVAN VUCCI / DPA US-Präsident Donald Trump verliert seine Mitarbeiter.

Chaos im Weißen Haus

Die Ex-Regierenden

Kaum ein US-Präsident hat in so kurzer Zeit so viele Mitarbeiter verloren: Welche Abgänge schaden Trump wirklich?

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Bevor an diesem Dienstag die Eilmeldung um die Welt jagte, dass Donald Trump seinen Außenminister Rex Tillerson , hatte eine andere Personalie Schlagzeilen gemacht: Ein TV-Moderator soll offenbar der neue Top-Wirtschaftsberater der US-Regierung werden. Laut US-Medienberichten favorisiert Trump den 70-jährigen Larry Kudlow für den Posten. 

Er wäre der Nachfolger für Wall-Street-Experte Gary Cohn, der vor Kurzem seinen Rücktritt ankündigt hat.

Derzeit moderiert Kudlow im Kanal CNBC seine eigene Show. Er war Chefökonom bei der Investmentbank Bear Stearns und hat in den Achtzigerjahren Präsident Ronald Reagan beraten.

Formell angeboten hat das Weiße Haus Kudlow den Job aber noch nicht.

Mit Kudlow könnte Trump ein personelles Loch stopfen - eines von vielen. Noch nie hat ein Präsident so viele Mitarbeiter innerhalb eines Jahres verloren. Cohn ist der 19. aus Trumps Regierungsmannschaft, der geht; Tillerson der 20. Damit kam es auf über 40 Prozent der wichtigsten Stellen zu

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