AFP Arbeiter in einer Stahlfabrik im chinesischen Zouping.

Angedrohte Strafzölle

Trump treibt's weiter

Der US-Präsident will im Handelsstreit mit China Sanktionen verhängen - europäische Firmen bleiben aber erstmal verschont.

LESEZEIT 3min

Der Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt erreicht seine nächste Eskalationsstufe. Jetzt wird es ernst. Am Donnerstagabend deutscher Zeit will US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen China verhängen. 

Von bis zu 100 Maßnahmen ist die Rede, mit denen die US-Regierung chinesische Unternehmen belegen will. Trump will sie strafen, weil sie seiner Meinung nach massenhaft Ideenklau und Technologiediebstahl betreiben. 

In letzter Minute setzten die Amerikaner am Donnertagnachmittag Strafzölle für Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU aus. Sie sollten eigentlich am Freitag in Kraft treten. Für Stahl war ein Aufschlag von 25 Prozent vorgesehen, für Aluminium einer von zehn Prozent. Von diesen Maßnahmen wären auch deutsche Unternehmen, zum Beispiel ThyssenKrupp, betroffen gewesen.

Warum nimmt Trump China ins Visier?

Die Volksrepublik ist nachgewiesenermaßen das protektionistischste Land in der Welthandelsorganisation WTO. Chinas Staatskonzerne haben erhebliche

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