DINUKA LIYANAWATTE / REUTERS, SPIEGEL DAILY

Gewalt gegen Muslime in Asien

Buddhas Bin Laden

Zehntausende auf der Flucht, unzählige Tote: Wie buddhistische Mönche in Burma die Gewalt gegen die Minderheit der Rohingya schüren.

LESEZEIT 3min

Erschütternde Szenen spielen sich im Westen Burmas ab. Frauen und Kinder der muslimischen Minderheit der Rohingya fliehen zu Zehntausenden über die Grenze nach . Sie berichten von grausamen Übergriffen der buddhistischen Mehrheit: Das Militär sowie buddhistische Schlägertrupps greifen demnach Dörfer der Rohingya an, töten Menschen und brennen Häuser nieder.

Mehr als 300.000 Menschen sind aus Burma geflohen, die meisten aus dem Staat Rakhine. Flüchtlingslager in Bangladesch sind überfüllt. Die Uno spricht von einem "Beispiel für ethnische Säuberung".

Weltweit regt sich daher Kritik an , der Friedensnobelpreisträgerin, die selbst Buddhistin ist und Burmas gewählte Regierung de facto anführt. Sie hat die Übergriffe bislang nicht verurteilt - und enttäuscht so Anhänger im Westen, die sie lange als Ikone der Demokratie verehrten.

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