ANDREW COULDRIDGE / REUTERS Britische Premierministerin Theresa May: Augen zu und durch.

Brexit-Verhandlungen

Es wird ernst

Die Brexit-Unterhändler aus London und der EU sprechen erstmals über konkrete Inhalte. Worum es geht.

LESEZEIT 4min

Ginge es nach Tony Blair würden sich die Briten das mit dem Brexit noch einmal überlegen. Es müsse für sein Land auch die Option geben, „in Europa zu bleiben“, sagte der Ex-Premier am Wochenende.

Nur: Bei der zweiten Verhandlungsrunde zwischen London und Brüssel liegt diese Option nicht auf dem Tisch. Im Gegenteil. Nach den Gesprächen über einen grundsätzlichen Zeitplan trafen sich an diesem Montag die Unterhändler beider Seiten, um erstmals über konkrete Knackpunkte eines EU-Ausstiegs Großbritanniens zu reden. Mit dabei: Brexit-Minister und EU-Mann , zu dessen Team auch die deutsche  gehört.

Vier Tage lang soll das Ringen dauern – um Geld, um Rechte, um Grenzen. Worum es geht, wo eine Einigung in Sicht ist – und wo Streit droht: der Überblick.

Bleiben oder nicht bleiben: Der Streit um die Zuwanderer

Die Logik der britischen Regierung geht so: Viele Briten haben für den EU-Austritt gestimmt, weil sie weniger Zuwanderer wollen. Wenn die

Sie haben bereits einen Zugang?
Einloggen
Noch keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

Wochenpass

(Der Betrag ist direkt zu zahlen)
Preis für SPIEGEL DAILY
€ 2,49 pro Woche

Monatspass

(Preis nach dem Ende des Gratismonats)
Preis für SPIEGEL DAILY
€ 6,99 pro Monat
jederzeit kündbar