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Studie zu autoritären Staaten

Was Polen von Burkina Faso lernen kann

Eine Studie zeigt: Die Demokratie ist in vielen Ländern auf dem Rückzug.

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Immer mehr Regierungschefs weltweit schränken demokratische Prinzipien ein, um ihre Macht zu erhalten. Das ist das zentrale Ergebnis des Transformations-Index der Bertelsmann-Stiftung, der alle zwei Jahre veröffentlich wird.

Die Stiftung aus Gütersloh hat dafür 129 Entwicklungs- und Schwellenländer im Zeitraum vom 1. Februar 2015 bis zum 31. Januar 2017 untersucht. 

Die Zahl der Menschen, die in Autokratien leben, stieg von 2,3 Milliarden im Jahr 2003 auf aktuell 3,3 Milliarden. In Demokratien leben aktuell 4,2 Milliarden Menschen – das sind 200 Millionen mehr als noch 2003. Gleichzeitig werden auch in Demokratien zunehmend Bürgerrechte beschnitten und rechtsstaatliche Standards aufgeweicht, heißt es in der Studie.

71 Länder stuften die Wissenschaftler als Demokratien ein, 58 als . In 72 Ländern herrsche massive Armut und soziale Ausgrenzung.

Rückschritte gebe es bei fairen und freien Wahlen: 2006 galt entsprechend dem Index noch jedes 6. Land als vorbildlich, 2018 nur

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