IMAGO Arbeiter in Bangladesch.

Ausbeutung

Kinderwünsche

150 Millionen Minderjährige müssen weltweit schuften. Für eine Studie skizzieren viele eine bessere Welt - mit verblüffenden Ergebnissen.

LESEZEIT 3min

Ob in indischen Feuerwerksfabriken, bolivianischen Minen oder auf Müllhalden in Ghana: Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) müssen weltweit 152 Millionen Kinder zwischen 5 und 17 Jahren arbeiten - 73 Millionen davon unter ausbeuterischen Bedingungen, 10 Millionen Kinder und Jugendliche werden gehalten wie Sklaven.

Laut  sei weltweit in praktisch allen Lieferketten Kinderarbeit möglich - von der Landwirtschaft über die Herstellung zahlreicher Produkte bis hin zur Bauwirtschaft. Bis 2025 will die Organisation jeder Form der Kinderarbeit ein Ende setzen. Diese Zielvorgabe wird auch bei der vierten Weltkinderarbeitskonferenz, die seit diesem Dienstag im argentinischen Buenos Aires stattfindet, Thema sein.

Erstmals kommen auf der dreitägigen Tagung auch betroffene Kinder zu Wort. Im Rahmen einer Studie der Kampagne "It’s Time to Talk" (es ist Zeit, zu reden), an der unter anderem die Kindernothilfe und Terre des Hommes beteiligt sind, gaben Kinderarbeiter Auskunft über ihr

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