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Im Zeitalter von Feuer und Zorn

Neue Enthüllungen über Trump: Die stellvertretende Chefredakteurin über den aktuellen SPIEGEL.

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"Fire und Fury", Feuer und Zorn, heißt das Enthüllungsbuch über Donald Trump im Weißen Haus – in den ersten Tagen des neuen Jahres erschienen und schon ein Buch des Jahres. Selbst wir Journalisten bezeichnen das, was darin zu lesen ist, als "unbeschreiblich", als "unfassbar". Der mächtigste Mann der Welt: dumm, senil, fernsehsüchtig? Verbringt selbst frühe Abende vor drei Fernsehern im Schlafzimmer? Verschlingt dabei Cheeseburger und twittert? Das gesamte Weiße Haus zwischen Hysterie und Chaos? 

Journalisten aber müssen beschreiben, was unbeschreiblich ist, müssen fassen, was unfassbar ist. Unsere neue Titelgeschichte erzählt, wie "Fire und Fury" zustande kam, ob und inwiefern das Buch der Wahrheit nahekommt, setzt sich aber vor allem mit den Folgen für Amerika und für die Welt auseinander, die sich aus der Tatsache ergeben, dass ein Narr über den Atomknopf verfügt und aller Voraussicht nach noch lange in einem Amt bleiben wird, dem er mental und psychisch nicht gewachsen ist –

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