MICHAEL GOTTSCHALK / IMAGO

SPD-Parteitag

Gewühle der Gefühle

Warum die Sozialdemokraten lieber über die Vergangenheit diskutieren als die Zukunft zu gestalten. Ein Kommentar.

LESEZEIT 2min

Die SPD hat heute einen Parteitag des Übergangs eröffnet. Allerdings ist völlig unklar, wohin dieser Übergang nun führt. 

Der Tagungsort ist treffend paradoxal: Zwar tagt man mitten in Berlin, aber der sogenannte City Cube auf dem Messegelände ist weit weg von allen Paaren und Passanten. Erst betritt man eine für Riesen dimensionierte Halle, in der allerdings nur die Garderobe für Koffer untergebracht ist. 

Zur eigentlichen Parteitagsarena geht es noch mal über einen völlig leeren Hof, in dem einige dunkle Dienstwagen und ihre Begleitfahrzeuge mit Blaulicht parken. Darüber wehen SPD-Fahnen, aber auf den ersten Blick ist gar nicht zu erkennen, ob sie nicht auf Halbmast hängen. 

Jede Familie hat ihre Geheimnisse

Man durchquert das Erdgeschoss, in dem Sponsoren und andere Organisationen werben, dann geht es mit Rolltreppen zum Plenum, das immer auch ein Familientreffen ist. 

Und ein Archiv der wandelnden Zeitzeugen ist es auch: Kurt Beck ist anwesend, Franz Müntefering, Heidi

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