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50+1 = !

Sind Investoren eine Gefahr für den Fußball? Ein Gespräch mit Sportredakteur Malte Müller-Michaelis. 

Die umstrittene 50+1-Regel im deutschen Profifußball bleibt bestehen. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat überraschend einen entsprechenden Antrag des Zweitligisten FC St. Pauli angenommen. Im Vorfeld hatte sich nur knapp ein Drittel der 36 Profivereine eindeutig gegen eine Regeländerung ausgesprochen.  

Die Regelung verhindert Klubübernahmen durch potente Finanziers. Bei den Erst- und Zweitligateams muss die Stimmenmehrheit beim Verein bleiben - also mindestens 50 Prozent zuzüglich eines weiteren Stimmenanteils. Erst wenn Investoren einen Klub mehr als 20 Jahre "ununterbrochen" und "erheblich" gefördert haben, dürfen sie die Mehrheit übernehmen. 

Einige Vereine wollten diese Regelung nun kippen."Es gab kontroverse Diskussionen. Wir haben aber einen guten Kompromiss gefunden. Das Signal ist wichtig", sagte St. Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig.

Malte Müller-Michaelis schreibt fürs Sportressort von SPIEGEL ONLINE und berichtet regelmäßig über die

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