DANIEL KARMANN / DPA

Gabriels neue Karriere

Olymp der Ehemaligen

Der frühere Außenminister rückt in den elitären Zirkel der Welterklärer auf.

LESEZEIT 1min

Der aus­sor­tier­te Spit­zen­po­li­ti­ker ist hier­zu­lan­de so et­was wie die letz­te In­stanz vor Gott. Sei­ne Äuße­run­gen ha­ben Ab­so­lut­heits­an­spruch. Und er hat im Nach­hin­ein schon vor­her im­mer al­les bes­ser ge­wusst. Die Bür­ger ver­eh­ren ihn da­für. 

Nicht alle schaf­fen es in den er­le­se­nen Zir­kel der Welt­er­klä­rer, der gleich­zei­tig den in­of­fi­zi­el­len Auf­sichts­rat Deutsch­lands bil­det. Al­ter al­lein ge­nügt nicht, wie das Bei­spiel Hel­mut Kohl zeig­te. Ein Las­ter kann hel­fen. Hel­mut Schmidt hat­te das Rau­chen und hielt nicht all­zu viel von Men­schen­rech­ten.

Eine gewisse Hybris ist zwingend

An­de­re ha­ben lu­kra­ti­ve Be­zie­hun­gen nach Russ­land oder zu we­sent­lich jün­ge­ren Frau­en. Sie alle ken­nen die Lö­sun­gen, die den ge­ra­de Re­gie­ren­den ver­bor­gen blei­ben. Eine ge­wis­se Hy­bris ist zwin­gend.

Trotz sei­ner re­la­ti­ven Ju­gend (58 Jah­re) hat Sig­mar Ga­bri­el Chan­cen auf schnel­le Auf­nah­me. Die Pha­se zwi­schen

Sie haben bereits einen Zugang?
Einloggen