VICTORIA JONES / DPA

Wetter und Kultur

Regen bringt Segen

Warum Niederschlag kreativ macht und was ohne ihn nicht passiert wäre - von der Höhlenmalerei bis zu Harry Potter.

LESEZEIT 2min

Der­zeit kann man auch nach­füh­len, wie das Wet­ter ge­we­sen sein muss, als re­si­gnier­te Höh­len­el­tern an­fin­gen, die Wän­de ih­rer Un­ter­kunft mit Sil­hou­et­ten von Tie­ren zu be­ma­len, um die lie­ben Klei­nen zu un­ter­hal­ten. Und si­cher ent­stan­den kurz dar­auf die ers­ten Po­di­ums­dis­kus­sio­nen in päd­ago­gi­scher Ab­sicht: Wie vie­le hand­ge­mal­te Jagd­sze­nen sind schäd­lich für mein Kind? 

Ohne Re­gen wäre aus Mit­tel­eu­ro­pa nichts ge­wor­den. Das stimmt für die schö­ne grü­ne Land­schaft, für die Land­wirt­schaft, und es stimmt für die Kul­tur: Der Re­gen fällt wie ein Vor­hang zwi­schen Welt und Sub­jekt, man ge­winnt Dis­tanz und krit­zelt her­um, denkt sich Sa­chen aus. Kaum an­zu­neh­men, dass Jo­an­ne K. Row­ling ihre Zau­ber­lehr­lings­sa­ga auf Ibi­za ge­schrie­ben hät­te. 

Funktionskleidung provoziert den Regen erst richtig

Zur krea­ti­ven Höchst­form läuft der mit­tel­eu­ro­päi­sche Fa­mi­li­en­mensch auf, wenn es in den Fe­ri­en reg­net. Dann steht

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