MEHRDAD SAMAK-ABEDI / IMAGO, SPIEGEL DAILY

Sicherheit in der Luftfahrt

Flug und Trug

Keine Jet-Abstürze, wenig Tote: Fliegen ist 2017 so sicher gewesen wie nie zuvor. Aber wie lange noch?

LESEZEIT 2min

Für die zi­vi­le Luft­fahrt war 2017 ein be­mer­kens­wer­tes Jahr. Zum ers­ten Mal seit Be­ginn des Jet­zeit­al­ters vor über sechs Jahr­zehn­ten ist kein ein­zi­ger kom­mer­zi­el­ler Pas­sa­gier­jet ab­ge­stürzt. 

Es hat den­noch ei­ni­ge Crashs ge­ge­ben – fünf von klei­ne­ren Pro­pel­ler­ma­schi­nen und fünf von Fracht­flie­gern. Ins­ge­samt ka­men da­bei 79 Men­schen ums Le­ben, 35 da­von am Bo­den. 

Na­tür­lich ist auch das zu viel, aber zwei­stel­lig war die Zahl der To­des­op­fer der mo­der­nen Luft­fahrt vor­her noch nie. 

Alles eine Frage des Glücks

Bleibt das nun so? Wohl kaum. Die Bran­che hat un­be­streit­bar gro­ße Ver­diens­te um die Si­cher­heit, ihre Un­fall­ra­te ten­diert seit 20 Jah­ren nach un­ten. 

Aber sie hat­te 2017 auch ein­fach Glück. Am 7. Juli zum Bei­spiel hat zur Jahr­hun­dert­ka­ta­stro­phe nicht viel ge­fehlt. Kurz vor Mit­ter­nacht flog ein A320 von Air Ca­na­da nicht die Lan­de­bahn des Flug­ha­fens von San Fran­cis­co an, son­dern ei­nen Roll­weg.

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