Kolumbien

Farc you

Warum der Friedensprozess mit der Ex-Guerilla Kolumbien spaltet.

LESEZEIT 2min

Eine rote Rose mit Stern ist das Wahr­zei­chen von Ko­lum­bi­ens neu­er Par­tei "All­ge­mei­ne Al­ter­na­ti­ve Re­vo­lu­tio­nä­re Kraft". Ihr Kür­zel ist aber ein alt­be­kann­tes: Farc. 

Die vier Buch­sta­ben der Ex-Gue­ril­la sind den meis­ten Ko­lum­bia­nern ver­hasst. Den­noch wol­len die eins­ti­gen Kämp­fer, die un­ter dem Frie­dens­plan nun eine Par­tei bil­den, wei­ter so hei­ßen: Sie se­hen sich im­mer noch als Re­vo­lu­tio­nä­re – und wol­len ihr Ziel jetzt an den Ur­nen er­rei­chen. 

Der Staat leis­tet Start­hil­fe bei die­sem Ex­pe­ri­ment: Er ga­ran­tiert der Farc zehn Sit­ze im Kon­gress, un­ab­hän­gig da­von, ob sie bei der Par­la­ments­wahl im März genügend Stim­men ge­winnt. Das er­hitzt die Ge­mü­ter. Die meis­ten Ko­lum­bia­ner se­hen den Frie­dens­pro­zess noch skep­ti­scher als vor ei­nem Jahr, als sich eine knap­pe Mehr­heit ge­gen das Frie­dens­ab­kom­men aus­sprach. 

Fünfte Kolonne Maduros?

Im Aus­land wird Ko­lum­bi­en als Vor­bild für fried­li­che

Sie haben bereits einen Zugang?
Einloggen
Noch keinen Zugang? Jetzt gratis testen!

Wochenpass

(Der Betrag ist direkt zu zahlen)
Preis für SPIEGEL DAILY
€ 2,49 pro Woche

Monatspass

(Preis nach dem Ende des Gratismonats)
Preis für SPIEGEL DAILY
€ 6,99 pro Monat
jederzeit kündbar