WILFRIED WITTERS

Fußball

Küsse in der Kabine

Der ehemalige HSV-Spieler Jimmy Hartwig über Freundschaften und die Gier heutiger Profis.

LESEZEIT 2min

SPIEGEL: 1979 wur­den Sie mit dem HSV zum ers­ten Mal Meis­ter in der Bun­des­li­ga. Er­in­nern Sie sich noch dar­an?

Hart­wig: Na­tür­lich, als wäre es ges­tern ge­we­sen. Wir hat­ten am letz­ten Spiel­tag ein Heim­spiel ge­gen Bay­ern, ver­lo­ren 1:2 – und wa­ren trotz­dem Meis­ter.

SPIEGEL: Es gibt ein Bild von der Fei­er, Ihr Mit­spie­ler Pe­ter Hidi­en mit Sekt­glas in der Hand, fast küs­sen Sie ihn. Wie kam das?

Hart­wig: Ach, das alte Küss­chen­bild. Ja, das war lus­tig. Ein ech­tes Freund­schafts­küss­chen.

SPIEGEL: Das Gan­ze wirkt sehr ver­traut.

Hart­wig: Ja, da­mals war mehr Freund­schaft. Wir wa­ren eine gute Trup­pe. Nach je­dem Trai­ning sind wir ins Café Kam­pe in Och­sen­zoll ge­gan­gen. Ich be­stell­te Schwarz­wäl­der Kirsch­tor­te und Spe­zi.

SPIEGEL: Wor­über wur­de ge­spro­chen?

Hart­wig: Wir ha­ben über al­les ge­spro­chen: über Horst Hru­beschs An­ge­l­er­fol­ge und die Bob­tail-Zucht von Ke­vin Kee­gans Frau zum Bei­spiel. Wenn wir Spie­ler uns heu­te tref­fen,

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