PETER KNEFFEL / DPA

Luftfahrtbranche

"Die Preise bleiben erst einmal niedrig"

Der Flugreisen-Experte Chris­toph De­bus über den Preis­kampf am Himmel.

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Christoph Debus, 47, ist Chef der Flugsparte des zweitgrößten europäischen Reiseveranstalters Thomas Cook (unter anderem Condor). 

SPIEGEL: Luft­han­sa-Chef Cars­ten Sp­ohr sagt, der welt­wei­te Luft­ver­kehr sto­ße ge­ra­de an Wachs­tums­gren­zen. Se­hen Sie das auch so?

De­bus: Nein. Die ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te ha­ben ge­zeigt, dass der Luft­ver­kehr im­mer deut­lich über dem Brut­to­in­lands­pro­dukt ge­wach­sen ist. Wir ge­hen da­von aus, dass die­se Ent­wick­lung sich fort­setzt. Wachs­tums­gren­zen sehe ich dort, wo ein­zel­ne Flug­hä­fen an Ka­pa­zi­täts­gren­zen sto­ßen. Eng könn­te es auch in Märk­ten wer­den, wo eine oder we­ni­ge Air­lines eine do­mi­nie­ren­de Stel­lung er­langt ha­ben.

SPIEGEL: Bei der Luft­han­sa man­gelt es nach Aus­sa­gen von Sp­ohr zur­zeit an Per­so­nal und Jets. Spü­ren Sie das auch?

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