DPA Wahlhelfer in Nordrhein-Westfalen.

Angst vor gehackter Wahl

Freie Software für freie Bürger

Warum sich bei staatlich genutzten Computer-Programmen etwas radikal ändern muss. Ein Kommentar.

LESEZEIT 2min

Sicherheitsforscher haben eine Wahlsoftware zerlegt, die auch zur Bundestagswahl eingesetzt werden soll. Sie fanden schwache Passwörter und abenteuerliche Kryptografie und kamen zu dem Fazit: Grundlegende Sicherheitsregeln wurden missachtet. Das ist erst ein paar Tage her.

Auch wenn sich deshalb die endgültigen Wahlergebnisse nicht fälschen lassen, sollte man doch meinen, dass es ein großes Interesse der Behörden geben dürfte, schleunigst für sichere Software zu sorgen. Es geht schließlich um die Bundestagswahl, ein Heiligtum unserer Demokratie. 

Hier werden feierlich Kreuze gemacht und Zettel gefaltet, die Stimmen öffentlich ausgezählt. Absolut transparent soll es zugehen - zumindest bis es um die vielen verschiedenen Computerprogramme geht, mit denen die Stimmen zusammengerechnet werden. Da beginnt plötzlich die Geheimnistuerei.

Was mit öffentlichen Geldern bezahlt wird, sollte auch öffentlich sein

Damit soll nun Schluss sein, fordern Aktivisten verschiedener Organisationen, die sich

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