Spiegel intern

Unheimliche Macht

Warum sich die Titelgeschichte mit den öffentlich-rechtlichen Sendern beschäftigt.

LESEZEIT 2min

Bei einem öffentlich-rechtlichen Sender zu arbeiten oder bei einem Verlag, das unterscheidet sich nicht so sehr. Jedenfalls nicht, solange es um die Inhalte geht. Das Geschäftsmodell allerdings unterscheidet sich durchaus: Während Verlage wie der SPIEGEL das Budget für ihre Angebote erst erwirtschaften müssen, nehmen es öffentlich-rechtliche Sender zu guten Teilen über Rundfunkgebühren ein. 

Es ist kein Wettbewerb unter Gleichen. Das war es nie. Da aber der SPIEGEL-Verlag immer großen Wert auf Unabhängigkeit gelegt hat, war dieses Ungleichgewicht lange Zeit hier im Haus kein großes Thema. 

Seit sich die öffentlich-rechtlichen Sender aber zunehmend im Internet ausbreiten, kostenlose Nachrichten-Apps anbieten, der Wettbewerb also noch härter wird, zumindest für die eine Seite, die der Verlage, ist es zu einem Thema geworden – hier im Haus, aber auch und gerade in anderen Verlagshäusern. Der Unmut wächst, vor allem gegen die ARD.

Wie groß ist die Nähe zwischen Journalisten und Politikern

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