Mittwoch, 03. Januar 2018

KURZMELDUNGEN

Rekord mit 44,3 Millionen Personen: Zahl der Beschäftigten erreicht neuen Höchststand

Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung hat Deutschland 2017 einen regelrechten Stellenboom beschert. Die Zahl der Erwerbstätigen kletterte im Vorjahr um 1,5 Prozent auf 44,3 Millionen und damit auf den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Das war gleichzeitig die stärkste Zunahme seit dem Jahr 2007. Grundsätzlich wächst die Zahl der Arbeitnehmer samt der Selbstständigen seit zwölf Jahren kontinuierlich. Die zusätzlichen Jobs werden sowohl von Zuwanderern als auch von Inländern erledigt, die zusätzliche Arbeitskraft anbieten. Auch pendeln rund 100.000 Menschen mehr nach Deutschland ein als aus. (rem/dpa)

Haftanstalt Plötzensee: Sieben Ausbrüche in einer Woche

Aus dem Gefängnis in Berlin-Plötzensee sind innerhalb einer Woche sieben Häftlinge entkommen. Fünf von ihnen sind immer noch auf der Flucht. Am Donnerstag hatten vier Häftlinge mit einem Trennschleifer und einem schweren Hammer die Gefängnismauer aufgebrochen und waren entkommen. "Einer der vier Entflohenen vom 28.12. hat sich gerade mit seinem Anwalt gestellt", teilte Justizsenator Dirk Behrendt am Dienstag mit. Ein weiterer Häftling war am Freitag nicht aus dem offenen Vollzug zurückgekehrt. Am Montagmorgen waren dann zwei weitere Inhaftierte aus dem offenen Vollzug geflohen, einer der beiden meldete sich jedoch bereits zurück. (rem/dpa)

Konflikt mit Nordkorea: Seoul schlägt Pjöngjang Gespräche am 9. Januar vor

In den Konflikt zwischen Nord- und Südkorea kommt Bewegung. Einen Tag nach einem überraschenden Gesprächsangebot Nordkoreas schlug der südkoreanische Vereinigungsminister Cho Myong Gyon am Dienstag eine Zusammenkunft auf hoher Ebene in der nächsten Woche im Grenzort Panmunjom vor. Zunächst soll es dabei um eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar gehen. Er hoffe, dass beide Seiten auch offen über eine Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen reden, sagte Cho. Es wäre das erste Treffen zwischen den Regierungen beider Länder seit mehr als zwei Jahren. (rem/dpa)

"Terroristen"-Tweet von Donald Trump: Pakistan bestellt US-Botschafter ein

Aus Protest gegen einen kritischen Tweet von US-Präsident Donald Trump hat Pakistan den amerikanischen Botschafter einbestellt. Die US-Botschaft bestätigte das Treffen, das bereits am Montag stattfand. Trump hatte Pakistan in seiner ersten Twitter-Botschaft des neuen Jahres ins Visier genommen: Er warf dem Land vor, "Terroristen" Zuflucht zu gewähren und drohte mit einer Einstellung der US-Hilfen. Pakistan wies die Vorwürfe verärgert zurück. Das Land habe viel für die USA getan und dabei geholfen, das Terrornetzwerk al-Qaida zu "dezimieren", habe im Gegenzug aber nur "Beschimpfungen und Misstrauen" geerntet, hieß es in Stellungnahmen des Außen- und des Verteidigungsministeriums. (kev/rem)

Zu viel Sprit: China stoppt Bau von 553 Automodellen - auch VW betroffen

Die internationale Autoindustrie bekommt erneut die harte Hand der chinesischen Regierung beim Thema Umweltschutz zu spüren: Peking hat mit dem Jahreswechsel den Bau von 553 verschiedenen Automodellen untersagt. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Demzufolge schlucken die Fahrzeuge zu viel Sprit und erfüllen somit nicht die staatlichen Verbrauchsvorgaben. Betroffen sind auch Joint-Ventures, an denen deutsche Hersteller beteiligt sind, darunter VW und Daimler. Allerdings betonte ein Volkswagensprecher: "Es betrifft keines der aktuell in Produktion befindlichen Modelle." Gleiches gilt nach Angaben eines Sprechers auch für Daimler. (nis/rem)

Meinung

Kommentare, Interviews, Essays

Reportagen, Porträts, Dokumentationen

Mein Abend

Empfehlungen für Ihren Feierabend