Mittwoch, 08. November 2017

KURZMELDUNGEN

Jamaikasondierer: Erste Ergebnisse für Freitag angepeilt

Die Jamaikasondierer drücken in der zweiten Verhandlungsrunde aufs Tempo. Anders als ursprünglich geplant, habe man sich darauf geeinigt, dass in kleinen Expertenrunden bis zum Freitag erste konkrete Lösungsvorschläge in den zentralen Themen erarbeitet werden sollten, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer (CDU), am Dienstag nach ersten Beratungen in der zweiten Sondierungsphase in Berlin. Ähnlich äußerten sich die Parteimanager von CSU, FDP und Grünen. An diesem Freitag sollen die Zwischenergebnisse von der großen Runde der Unterhändler bewertet werden. (rem/dpa)

Weltklimagipfel in Bonn: Syrien tritt Klimavertrag bei

Syrien will als letztes Uno-Land dem Paris-Klimaabkommen beitreten. Das teilten Vertreter des vom Bürgerkrieg zerrütteten Landes nach Berichten von Teilnehmern auf der Uno-Klimatagung in Bonn mit. Damit sind die USA das einzige Land, das nicht am Klimaabkommen teilnehmen will. Das UN-Klimasekretariat konnte die Entscheidung zunächst noch nicht offiziell bestätigen. Zuvor hatte bereits Nicaragua angekündigt, das Abkommen akzeptieren zu wollen. Bevor Präsident Donald Trump im Sommer den Austritt der USA verkündet hatte, waren Syrien und Nicaragua die einzigen Länder gewesen, die sich noch gegen den Klimapakt gestellt hatten. Dieser kann allerdings erst im Jahr 2020 wirksam werden. (asc/dpa)

​AfD: Jörg Meuthen geht ins EU-Parlament

AfD-Chef Jörg Meuthen nimmt das frei gewordene und einzige Mandat seiner Partei im Europaparlament an. "Das ist eine langfristig strategische Zielsetzung", sagte der 56-Jährige. Er werde aus diesem Grund den Fraktionsvorsitz im Stuttgarter Landtag zum 30. November abgeben. Er habe den 62 Jahre alten Bernd Gögel als Nachfolger vorgeschlagen - einer seiner bisherigen Stellvertreter. Landtagsabgeordneter will Meuthen aber für eine Übergangszeit bleiben - ohne Abgeordnetendiät. Im Europaparlament folgt der AfD-Chef auf Beatrix von Storch, die in den Bundestag gewechselt ist. (asc/dpa)

Frankreich und Schweiz: Polizei nimmt zehn Terrorverdächtige fest

Französische und Schweizer Antiterrorermittler haben zehn Personen in Zusammenhang mit der mutmaßlichen Vorbereitung eines Terrorangriffs festgenommen. Verdächtige in Frankreich und der Schweiz sollen im Messengerdienst Telegram über mögliche Gewaltvorhaben kommuniziert haben. Doch noch sind ihre Absichten unklar. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet von neun Festnahmen in Frankreich und einer in der Schweiz. Von Ermittlerseite hieß es laut AFP, die Verdächtigen hätten über ihre Handys "beunruhigende Nachrichten" ausgetauscht. Die Männer hätten Gewalttaten geplant. Sie seien zwischen 18 bis 65 Jahren alt, mehrere seien Geheimdiensten bekannt gewesen. (mst/dpa)

Der wahrscheinlich älteste Mann der Welt lebt in Chile

Mit 121 Jahren ist "Don Celino" aus Chile vermutlich der älteste Mann der Welt. Laut seinen Dokumenten soll er 1896 geboren und somit vier Jahre älter sein als der im Guinness-Buch der Rekorde gelistete älteste Mann. Weder der chilenische Präsident noch der Justizminister haben Zweifel an der Echtheit der Dokumente. "Laut unseren Aufzeichnungen wurde Celino Villanueva Jaramillo am 25. Juli 1896 geboren - und er lebt immer noch", sagte ein Mitglied der staatlichen Statistikbehörde. (zng)

Japan: "Schwarze Witwe" zum Tod verurteilt

Ein japanisches Gericht hat eine 70-Jährige zum Tod durch Erhängen verurteilt für die Ermordung ihres Ehemanns, zwei weiterer ehemaliger Partner und den versuchten Mord eines vierten Mannes. Nach Aussagen des Gerichtes soll Chisako Kakehi den Männern Zyanidkapseln als Nahrungsergänzungsmittel gegeben haben. Insgesamt habe sie sich durch Erbschaft und Versicherungen damit mehrere Millionen Dollar innerhalb von zehn Jahren erschlichen. (zng)

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