Nur, was heute wichtig ist

KURZMELDUNGEN

Air Berlin: Piloten melden sich wieder zur Arbeit

Nach zahlreichen Flugausfällen können sich Passagiere von Air Berlin am Donnerstag offenbar wieder auf einen weitgehend normalen Betrieb einstellen. Etliche Crews hätten sich wieder gesund gemeldet und für Flüge zur Verfügung gestellt, teilte die Fluggesellschaft Eurowings mit, die ebenfalls von den Ausfällen betroffen war. Bei Air Berlin fielen seit Dienstag zahlreiche Flüge aus, weil Piloten sich krankgemeldet hatten. Hinter der Krankheitswelle wird ein illegaler "wilder Streik" der Piloten vermutet. Bis Freitag können Kaufangebote für die insolvent Airline eingereicht werden, mit Lufthansa und weiteren Interessenten wird verhandelt. (hej/zng/dpa)

Mordprozess in Freiburg: Zeugen widersprechen Angeklagtem Hussein K.

Zeugen im Freiburger Mordprozess haben dem angeklagten Hussein K. in wesentlichen Punkten widersprochen. Der mutmaßliche Mörder der Studentin Maria L. sei wenige Stunden vor der Tat nicht erkennbar betrunken gewesen, sagten Mitarbeiter und Besucher einer Bar am dritten Prozesstag. Der junge Mann hatte sich kurz vor dem Mord an der 19-Jährigen in der Bar aufgehalten. Eine Besucherin berichtete, sie sei von dem jungen Mann bedrängt worden und habe sich bedroht gefühlt. Betrunken sei er aber nicht gewesen. "Wenn er betrunken gewesen wäre, hätte ich es gemerkt", sagte der Barkeeper. Seine Kollegen äußerten sich ähnlich. K., der alleine unterwegs war und sichtbar Kontakt gesucht habe, soll demnach nur zwei kleine Bier getrunken haben. Dem Angeklagten wird Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. (ala/dpa)

Ex-Präsident gegen Präsident: Carter rechnet mit Trump ab

Jimmy Carter attackiert Donald Trump: Der 92-jährige frühere US-Präsident hat die Politik des jetzigen Amtsinhabers scharf kritisiert. Trump sei eine Enttäuschung in der Weltpolitik. "Bewahren Sie den Frieden, fördern Sie die Menschenrechte und sagen Sie die Wahrheit", forderte er. Die US-Politik ähnele zurzeit eher einer Oligarchie als einer Demokratie. Ohne direkt auf den Streit zwischen Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un einzugehen, riet Carter dem Amtsinhaber zu einer Änderung seiner Politik bei der Auseinandersetzung mit dem Regime in Pjöngjang: "Die Nordkoreaner wollen eine Garantie, nicht angegriffen zu werden, solange das Land weder die USA noch einen Verbündeten wie Südkorea attackiert." (als/dpa)

Indien: Monsun führt zu schweren Überschwemmungen

Indien ist erneut von schweren Überschwemmungen betroffen. Nach starken Regenfällen herrschte besonders im nordindischen Assam tagelang Hochwasser. Zwischenzeitlich waren rund 14.000 Hektar Ackerfläche überflutet. In diesem Sommer erleben Indien, Nepal, Bangladesch und Pakistan den verheerendsten Monsun seit vielen Jahren. Mehr als 2100 Menschen kamen nach Angaben von Behörden und der Vereinten Nationen ums Leben. Rund 20 Millionen Menschen in Indien sind nach Angaben der Europäischen Kommission von den Folgen der Unwetter betroffen. (fwu/dpa)

Fußball-Transfersummen: Fifa meldet Rekordhoch

Der Transfermarkt im internationalen Fußball hat ein Rekordniveau erreicht. Allein zwischen Juni und September 2017 gaben Fußballclubs weltweit insgesamt rund 3,93 Milliarden Euro aus, und damit fast so viel wie im gesamten Vorjahr. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die der Weltverband FIFA veröffentlichte. Demnach stieg die Gesamtzahl der Transfers im vergangenen Jahr um rund 1.000 auf 14.591. Für mehr als die Hälfte dieser Geschäfte waren im Jahr 2016 Vereine der Europäischen Fußball-Union UEFA verantwortlich. Das meiste Geld in neue Spieler investierten Clubs aus England, Deutschland, Spanien, Italien und China. (zng/dpa)

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