Dienstag, 15. August 2017

KURZMELDUNGEN

Nordkorea: Kim will Trump "etwas länger" beobachten

Nordkorea hat seine Drohung mit einem Angriff auf die US-Pazifikinsel Guam am Dienstag entschärft. Der Machthaber Kim Jong Un habe die Angriffspläne seiner Militärführung zwar diskutiert, sie aber vorerst zurückgestellt, berichtete die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Kim werde das Verhalten der USA "ein wenig länger" beobachten. (rap/dpa)

Irak: Armee startet Großoffensive gegen den IS

Mit Luftangriffen hat die irakische Armee nach eigenen Angaben eine Offensive auf die Stadt Tal Afar, Hochburg des "Islamischen Staates" (IS) begonnen. Jets der Luftwaffe hätten Stellungen der Terrormiliz IS bombardiert, sagte ein Sprecher des irakischen Verteidigungsministeriums. Im Anschluss sei auch eine Bodenoperation geplant. Tal Afar liegt rund 70 Kilometer westlich der früheren IS-Hochburg Mossul, die irakische Sicherheitskräfte Anfang Juli nach monatelangen Kämpfen vollständig eingenommen hatten. (fwu/dpa)

Mali: 17 Tote bei Angriff auf Uno-Friedensmission

Bei Angriffen auf die Uno-Friedenstruppen in Mali sind 17 Menschen gestorben. Am Montagabend hatten mehrere Unbekannte das Hauptquartier der Uno-Mission in Timbuktu im Norden des Landes angegriffen, sagte eine Sprecherin der Mission. Dabei seien insgesamt 13 Menschen umgekommen, sechs weitere Menschen seien verletzt worden, zwei davon schwer. Bei einem weiteren Angriff auf einen Uno-Stützpunkt in Douentza sind demnach vier Menschen getötet worden. Die Uno sprach von "Terroranschlägen". Der Blauhelm-Einsatz in Mali ist derzeit die gefährlichste Uno-Mission. Im Norden sind vor allem die Terrororganisation al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQMI) und andere extremistische Gruppen aktiv. (fwu/dpa)

Iran: Präsident Rohani droht mit Aufkündigung des Atomabkommens

Iran hat mit der Aufkündigung des Atomabkommens gedroht. Sollten die USA weitere Sanktionen beschließen, könnte Teheran sein Atomprogramm wieder aufnehmen, sagte Präsident Hassan Rohani. Die Regierung sei in der Lage, dies binnen Tagen oder Stunden umsetzen. Das Atomabkommen mit den UN-Vetomächten, der EU sowie Deutschland soll sicherstellen, dass die Islamische Republik ihre Atomtechnologie nur zu zivilen Zwecken einsetzt. Im Gegenzug hebt der Westen seine Wirtschaftssanktionen auf. (fwu/dpa)

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