Nur, was heute wichtig ist

KURZMELDUNGEN

Russland-Verbindungen: Altkanzler Schröder will bei Staatskonzern einsteigen

Altkanzler Gerhard Schröder will möglicherweise als Aufsichtsrat beim russischen Ölkonzern Rosneft einsteigen. Nur sechs Wochen vor der Bundestagswahl bringt das die SPD in eine unangenehme Position. Es müsse sich noch zeigen, ob es tatsächlich zu dieser Personalie komme, sagte Generalsekretär Hubertus Heil. "In allererster Linie ist es eine persönliche Entscheidung von Gerhard Schröder." Schröder steht auf einer Liste mehrerer Kandidaten für den Posten eines "unabhängigen Direktors" beim Staatskonzern Rosneft. Dessen Chef Igor Setschin gilt als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin, zu dem Schröder freundschaftliche Beziehungen pflegt. (lmd/dpa)

Bundestagswahl: Merkel will keinen Koalitionswahlkampf führen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will im Wahlkampf keine Präferenz für eine bestimmte Koalition erkennen lassen. "Da kämpft jeder jetzt erst einmal für sich", sagte sie in einem Interview. In Umfragen liegt die Union zurzeit mit 37 bis 40 Prozent vorne. So könnte es für eine knappe Mehrheit mit Grünen oder FDP reichen. Klare Mehrheiten gibt es für eine große Koalition mit der SPD oder mit FDP und Grünen. Koalitionen mit der Linken oder der AfD seien für Merkel ausgeschlossen. (rap/dpa)

UN-Sanktionen gegen Kim: China verhängt Importstopp

Im Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm hat China einen Importstopp für Eisen, Meeresfrüchte, Blei, Kohle und Erze aus Nordkorea verhängt. Damit sollen die neuen UN-Sanktionen umgesetzt werden, die der Weltsicherheitsrat nach dem jüngsten Test einer nordkoreanischen Langstreckenrakete verhängt hatte. Gleichzeitig warnt China die USA vor einem "Handelskrieg". Das Land reagiert damit auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, er wolle noch am Montag eine Untersuchung von "unfairen" Handelspraktiken Chinas auf den Weg bringen. (rap/dpa)

Briefwahl: Unterlagen können beantragt werden

Die Briefwahl für die Bundestagswahl 2017 ist gestartet. Am 24. September ist Wahltag, ab Montag können Bürger ihre Briefwahlunterlagen beim Wahlamt ihres Bezirks anfordern. Wähler können diese ausfüllen und per Post zurückschicken, oder vor Ort bei der zuständigen Briefwahlstelle ihr Kreuz machen. (fwu)

Rekordgewinne: Dax-Konzerne verdienen so viel wie noch nie

Die 30 Dax-Konzerne haben von April bis Juni so viel verdient wie noch nie in einem zweiten Quartal. Das geht aus einer Analyse des Wirtschaftsprüfungsunternehmens "Ernst & Young" hervor. Beflügelt von der Konjunkturerholung in Europa und der anziehenden Weltwirtschaft stieg der operative Gewinn der Dax-Konzerne demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum zusammengerechnet um fast ein Drittel auf den Bestwert von gut 39 Milliarden Euro. Die Umsätze legten der Studie zufolge um sechs Prozent zu. Sie erreichten den Quartalsrekord von insgesamt 344 Milliarden Euro. (asa/dpa)

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