Freitag, 11. August 2017

KURZMELDUNGEN

Einigung mit Discovery: ARD und ZDF berichten weiter über Olympia

ARD und ZDF dürfen auch weiterhin Livebilder von den Olympischen Spielen zeigen. Die öffentlich-rechtlichen Sender einigten sich im zweiten Anlauf mit dem Rechteinhaber Discovery (Eurosport) auf eine sogenannte Sublizenzierung für die Spiele von 2018 bis einschließlich 2024, die jeweils zwei Sommer- und zwei Winterspiele umfassen. Lediglich im kommenden Februar bei den Winterspielen in Pjöngjang sind die Wintersportarten Snowboard, Shorttrack, Eiskunstlauf und Eishockey live exklusiv beim Discovery-Sender Eurosport zu sehen. Die Vereinbarung hatte sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet. (lmd/dpa)

Baden-Württemberg: Müllwagen stürzt um und tötet fünf Menschen

Bei einem schweren Unfall mit einem Müllwagen sind im baden-württembergischen Nagold fünf Menschen ums Leben gekommen. Es handele sich um eine Familie mit zwei Kindern aus Singen im Kreis Konstanz, teilte die Polizei mit. Die Identität des fünften Todesopfers ist noch unklar. Der Müllwagen war um die Mittagszeit beim Abbiegen auf ein Auto gekippt. Alle Insassen des Pkw starben. Der Fahrer des Müllwagens steht der Polizei zufolge unter Schock. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein technischer Defekt am Müllwagen zu dem Unglück geführt haben. (brt/dpa)

Zufriedenheitswerte: Merkel verliert deutlich an Zustimmung

Nur noch 59 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit von Angela Merkel (CDU) zufrieden, so der ARD-"Deutschlandtrend". Das sind 10 Prozent weniger als noch im Juli. Sechs Wochen vor der Bundestagswahl liegt die Bundeskanzlerin damit deutlich vor ihrem Kontrahenten Martin Schulz (SPD). Schulz verlor weitere vier Prozentpunkte und erreicht mit 33 Prozent seinen niedrigsten Zustimmungs-Wert. Würde der Bundestag am kommenden Sonntag gewählt, bliebe die Union mit 39 Prozent stärkste Kraft (keine Veränderung). Die SPD gewinnt einen Punkt dazu und kommt auf 24 Prozent. Für die Linke (neun Prozent) und die Grünen (acht) ändert sich nichts, FDP und AfD kommen beide auf acht Prozent (jeweils minus eins). (lmd/dpa)

Merkel: Mehr Geld für Flüchtlingshilfe

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat angekündigt, mehr Geld für Flüchtlingshilfe zur Verfügung zu stellen. Deutschland könne das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und die Internationale Organisation für Migration (IOM) im laufenden Jahr mit bis zu 50 Millionen Euro unterstützen, sagte sie bei einem Treffen mit dem UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi. Während die Migration über die Balkanroute stark zurückgegangen ist, sei eins der großen Probleme die illegale Migration aus Libyen, so Merkel. (lmd/dpa)

Elektroautos: Schulz fordert EU-Quote, Merkel will sich nicht festlegen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert eine verbindliche Quote für Elektroautos in Europa. So könne der Technik zum Durchbruch verholfen werden. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) legte sich vorerst nicht fest, widersprach Schulz aber auch nicht. Schulz legte außerdem einen Fünf-Punkte-Plan zur Zukunft des Automobilstandorts Deutschland vor. Darin spricht er sich für schärfere gesetzliche Regeln für die Autoindustrie sowie konsequente Kontrollen der Emissionsgrenzwerte aus. (lmd/dpa)

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