Mittwoch, 09. August 2017

KURZMELDUNGEN

Autoattacke in Paris: Polizei nimmt Verdächtigen fest

Nach der Auto-Attacke auf Soldaten nahe Paris ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Polizisten stoppten seinen Wagen nach einer Verfolgungsjagd auf einer Autobahn Richtung Calais, der Fahrer wurde durch Polizeischüsse verletzt. Bei dem Festgenommenen handle es sich mutmaßlich um den Täter, berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Justizkreise. Im Pariser Vorort Levallois-Perret war ein Mann mit einem Auto in eine Gruppe Soldaten gefahren und hatte sechs Menschen verletzt. Der Täter flüchtete. Auf der Autobahn A16 zwischen den nordfranzösischen Städten Boulogne-sur-Mer und Calais spürte die Polizei den Wagen wieder auf. (mho/dpa)

Kämpfer aus Syrien: Mutmaßlicher IS-Mann in Deutschland festgenommen

Der Generalbundesanwalt hat einen mutmaßlichen Islamisten in Untersuchungshaft nehmen lassen. Der Mann soll in seiner Heimat Syrien für den "Islamischen Staat" gekämpft und unter anderem einen Mann erschossen haben, dem Gotteslästerung vorgeworfen worden war. Nach der Exekution sei der Leichnam drei Tage zur Schau gestellt worden. Wie und warum der 29-Jährige nach Deutschland kam, wurde nicht mitgeteilt. Die Untersuchungshaft wurde den Angaben zufolge am Dienstag als sogenannte Überhaft angeordnet. Das würde bedeuten, dass der Mann schon wegen anderer Vorwürfe in Haft oder U-Haft war. (lmd/dpa)

USA: FBI durchsucht Wohnung von Trumps früherem Wahlkampf-Manager

FBI-Agenten haben die Wohnung des ehemaligen Wahlkampf-Managers von US-Präsident Trump, Paul Manafort, durchsucht. Die Beamten stellten dabei Dokumente und andere Materialien sicher, wie die "Washington Post" berichtet. Die Durchsuchung war Teil eines Einsatzes von Spezialeinheiten, die die Russland-Verbindungen während des US-Wahlkampfs 2016 aufklären sollen. Sie fand ohne vorherige Ankündigung bereits am 26. Juli statt, wurde aber erst jetzt bekannt. (lmd/dpa)

Wahl in Kenia: Vorsprung für Kenyatta, Opposition wittert Wahlbetrug

Bei der Präsidentschaftswahl in Kenia zeichnet sich ein großer Vorsprung für Amtsinhaber Uhuru Kenyatta ab. Oppositionsführer Raila Odinga wirft seinem Konkurrenten Wahlbetrug vor und spricht von einem Hackerangriff auf die Datenbank der Wahlkommission. Vorläufige Teilergebnissen sehen Kenyatta mit 54,4 Prozent der Stimmen vorne. Odinga erhielt demnach bislang 44,8 Prozent der rund 14,5 Millionen ausgezählten Stimmen. Offizielle Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet. (rap/dpa)

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