Montag, 17. Juli 2017

KURZMELDUNGEN

Schorndorfer Woche: Krawalle und sexuelle Übergriffe bei Volksfest in Baden-Württemberg

Auf einem Volksfest in Schorndorf bei Stuttgart ist es zu Gewalt gegen Polizeibeamte und zu sexuellen Übergriffen gekommen. Laut Polizei hatten sich rund Tausend Jugendliche in der Nacht zu Sonntag bei der Schorndorfer Woche versammelt. Mehrere von ihnen randalierten und warfen Flaschen. Zwar sei es üblich, dass Jugendliche sich bei dem Volksfest träfen, doch die Aggression gegenüber der Polizei sei neu gewesen, sagte ein Sprecher. (rap/dpa)

Streit über Stützpunkt Konya: Bundesregierung bemüht sich um Deeskalation

Die Bundesregierung setzt im Streit mit der Türkei auf Deeskalation. Zum abgesagten Besuch deutscher Abgeordneter bei den Bundeswehrsoldaten auf dem Nato-Stützpunkt Konya sagte Regierungssprecher Steffen Seibert, er halte es nicht für sinnvoll, zeitliche Erwartungen in den Raum zu stellen oder Fristen zu setzen. Zugleich machte er deutlich, dass die Bundestagsabgeordneten das Recht hätten, die in der Türkei stationierten deutschen Soldaten zu besuchen. Am Freitag war bekannt geworden, dass die Türkei Besuche deutscher Abgeordneter in Konya zumindest vorerst nicht zulassen will. Zuvor hatte die Türkei bereits Besuche von Abgeordneten auf dem Stützpunkt Incirlik verweigert. Seibert betonte, dass es sich im Fall von Konya "nicht um eine Absage, sondern um eine Verschiebung" des Besuchs handele. Die Bundesregierung suche "auf allen Ebenen" und auch über die Nato das Gespräch mit der türkischen Seite, um den Besuch der deutschen Abgeordneten zu ermöglichen. (cte/dpa)

Afghanistan: Mehr als 1600 tote Zivilisten seit Januar

Islamistischer Terror und Krieg in Afghanistan haben laut Uno seit Januar mehr als 1600 Menschenleben gefordert. Damit erreicht die Zahl der zivilen Opfer einen neuen Höchststand seit Beginn der Zählung vor acht Jahren. Zwischen Anfang Januar und Ende Juni 2017 wurden insgesamt 1662 Zivilisten in Afghanistan getötet. 3581 weitere wurden verletzt, wie die Uno-Mission für Afghanistan mitteilte. Für die meisten Angriffe waren extremistische Gruppen wie die Taliban oder der "Islamische Staat" verantwortlich. (rap/dpa)

Korruptionsverdacht um Olympia 2016: IAAF suspendiert Council-Mitglied Fredericks

Nach Schmiergeldvorwürfen hat das Disziplinargericht des Leichtathletik-Weltverbands IAAF sein Council-Mitglied Frankie Fredericks suspendiert. Dem namibischen Ex-Sprinter wird Bestechung rund um die Olympiavergabe an Rio de Janeiro vorgeworfen. Hierbei soll seine Firma Zahlungen vom Sohn des ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack erhalten haben. Fredericks sagt, es seien ordnungsmäßige Zahlungen gewesen. Bis zum Ende der Untersuchungen soll Fredericks Sperre aufrechterhalten werden. (rap/dpa)

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