Samstag, 26. Mai 2018

KURZMELDUNGEN

Nach Absage an Nordkorea: Gipfeltreffen könnte laut Trump doch noch stattfinden

Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump den für den 12. Juni geplanten Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un abgesagt. Nun hält Trump ein Treffen an diesem Datum doch wieder für möglich. Nordkorea sei sehr an dem Treffen interessiert. "Wir würden es gerne machen. Wir werden sehen, was passiert", sagte Trump Reportern am Freitag vor dem Weißen Haus. Einen Tag zuvor hatte Trump per Brief Kim über seine Absage des Gipfels informiert. "Jeder spielt Spiele", sagte er. (aul/dpa)

Chinareise der Kanzlerin: Merkel fordert Datensicherheit

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mehr Datensicherheit bei der Kooperation mit China gefordert. Zum Abschluss ihres zweitägigen China-Besuchs in der Innovationshochburg Shenzhen sprach sich Merkel auch für größere Anstrengungen deutscher Unternehmen aus, sich in mehr Feldern einen technologischen Vorsprung zu erarbeiten und diesen auch zu halten. Deutschland müsse sich strategisch auf die Digitalisierung und die daraus erwachsenden Veränderungen des Arbeitsmarktes einstellen. (aul/dpa)

MH17: Bundesregierung fordert Aufklärung

Nach der Vorlage des Ermittlungsberichts zum Abschuss eines malaysischen Verkehrsflugzeugs über der Ostukraine hat die Bundesregierung Russland zur kompletten Aufklärung aufgefordert. Die Bundesregierung bedaure, dass das Ermittlungsteam bisher aus Moskau keine befriedigende Antwort auf sein Rechtshilfeersuchen erhalten habe, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Martina Fietz am Freitag in Berlin. Sie begrüßte die Ankündigung eines rechtlichen Verfahrens durch die Niederlande und Australien. Beide Länder machen Russland offiziell haftbar für eine Beteiligung am Abschuss des Passagierfluges MH17 der Malaysia Airlines vor knapp vier Jahren. Dabei waren alle 298 Menschen an Bord getötet worden, unter ihnen auch vier Deutsche. (aul/dpa)

US-Filmproduzent: Weinstein stellt sich Behörden

Nach Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe hat sich der US-Filmproduzent Harvey Weinstein (66) am Freitag den Behörden in New York gestellt. Weinstein ging in Begleitung von Anwälten in ein Gebäude der New Yorker Polizei im Süden Manhattans. US-Medien hatten zuvor übereinstimmend berichtet, dass die Staatsanwaltschaft in Manhattan Anklage gegen Weinstein wegen sexueller Übergriffe erheben werde. Mehr als 100 Frauen beschuldigen ihn sexueller Übergriffe. Die Ermittlungen laufen seit Monaten. (aul/dpa)

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